Gesunde Ernährung
Eine mangelhafte Ernährung kann sich auf die Fruchtbarkeit
auswirken. Männer und Frauen, die ein Baby bekommen wollen, sollten
sich daher um eine gesunde Ernährung bemühen. Die Ernährung sollte
insgesamt ausgewogen sein, spezielle Nahrungsmittel sind nicht
notwendig. Eine abwechslungsreiche fettarme und nährstoffreiche
Ernährung stellt sicher, dass die Paare die Vitamine und
Mineralstoffe erhalten, die für eine optimale
Fortpflanzungsfunktion notwendig sind. Diese Änderungen der
Lebensweise sollten erfolgen, ehe man versucht, ein Baby zu
bekommen, und sie sollten während der gesamten Schwangerschaft und
auch beim Aufziehen des Kindes beibehalten werden.
Dabei sollte man immer daran denken: Mehr ist nicht immer
besser, und Extreme sollten vermieden werden. So können überhohe
Dosen von Vitaminen oder Mineralstoffen die Fruchtbarkeit sogar
reduzieren. Ebenso können kalorienarme Diäten, Nährstoffmangel und
Übergewicht den Eisprung beeinträchtigen.
Koffein
Frauen: Studien belegen einen Zusammenhang zwischen vermehrtem
Koffeinkonsum und Schwierigkeiten, schwanger zu werden. Wenn es
Ihnen schwer fällt, Kaffee vollständig aus dem Tagesablauf zu
streichen, versuchen Sie den Konsum auf nur eine Tasse pro Tag zu
beschränken und ziehen Sie einen Wechsel auf koffeinfreien Kaffee
in Betracht. Wichtig: auch Erfrischungsgetränke und Schokolade
enthalten Koffein.
Männer: Einige Studien weisen darauf hin, dass der Genuss einer
Tasse Kaffee vor dem Geschlechtsverkehr die Aktivität der
Samenzellen bei manchen Männern erhöhen kann. Obgleich eine geringe
Spermienzahl eine der Hauptursachen für Unfruchtbarkeit bei Männern
ist, kann der Versuch, Unfruchtbarkeit mit Kaffee zu bekämpfen, zu
anderen Problemen, wie etwa zu schlaflosen Nächten, führen.
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Kalzium
Frauen: Frauen kennen zwar meist die Bedeutung, die Kalzium bei
vielen Aspekten der Gesundheit zukommt, über die Rolle, die Kalzium
während der Schwangerschaft spielt, wissen manche jedoch nicht
Bescheid. Bei Frauen, die nicht genügend Kalzium erhalten, laugt
der Fetus Kalzium aus ihren Knochen, was zu einer späteren
Gesundheitsbeeinträchtigung bei der Mutter führen kann. Sobald eine
Frau schwanger ist, benötigt das Baby Kalzium, damit es feste
Knochen und Zähne, gesunde Nerven, Muskeln und ein gesundes Herz
entwickeln kann.
Männer: Studien belegen, dass die Zufuhr von 1.000 Milligramm
Kalzium und 10 Mikrogramm Vitamin D pro Tag die Fruchtbarkeit des
Mannes verbessern kann.
Gute Quellen: Joghurt, Magermilch, Kalzium-angereicherter
Orangensaft, Käse, Reis, Tofu.
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Folsäure
Frauen: Bei Frauen, die nicht ausreichend mit Folsäure versorgt
sind, kann die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt oder von
Geburtsfehlern erhöht sein. Frauen, die eine Schwangerschaft
anstreben, müssen auf eine ausreichende Folsäure-Zufuhr achten (400
Mikrogramm oder 0,4 Milligramm), ehe sie schwanger werden, da der
Fetus Folsäure bereits in einem frühen Entwicklungsstadium
benötigt, damit Fehlbildungen des Zentralnervensystems
(Neuralrohrdefekte) vermieden werden. Viele Frauen bemerken während
dieser frühen Zeit vielleicht gar nicht, dass sie schwanger
sind.
Gute Quellen: grüne Blattgemüse, Hühnerleber, Rinderleber,
Linsen, Spargel, Papaya, Brokkoli, hart gekochte Eier, Weizenkeime.
Frauen sollten auch die Einnahme eines Multivitaminpräparats oder
von Nahrungsergänzungspräparaten mit Folsäure in Erwägung
ziehen.
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Vitamin C
Eine gesunde vielseitige Ernährung mit einer ausreichenden Menge an Gemüse und Obst ist für den allgemeinen Gesundheitszustand wichtig. Ein Mangel an Vitamin C in der Nahrung kann beim Mann möglicherweise zu einer Beeinträchtigung der Samenzellen führen.
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Zink
Frauen: Bei schwangeren Frauen mit ausgeprägtem Zinkmangel kann
das Risiko auf Fehlgeburten, Schwangerschaftstoxikose,
Überschreitung des Geburtstermins und verlängerte Wehentätigkeit
erhöht sein. Ein zusätzlicher Vorteil von Zink: Es trägt dazu bei,
Schwangerschaftsstreifen zu verhindern.
Männer: Bereits ein kurzfristiger Zinkmangel kann das
Samenvolumen und die Testosteronspiegel reduzieren.
Gute Quellen: Es gibt nicht viele zinkreiche Nahrungsmittel, mit
Ausnahme von Austern. Rindfleisch, Seefisch und Meeresfrüchte sowie
Lamm, geröstete Weizenkeime und Miso (japanische Paste, die
hauptsächlich Sojabohnen enthält) enthalten zwar alle Zink, jedoch
kann die Einnahme eines guten Nahrungsergänzungspräparat vor der
Geburt den Zinkbedarf besser abdecken.
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