• Unerfüllter Kinderwunsch
    • Fortpflanzung – Grundlagen
    • Weibliche Unfruchtbarkeit
    • Männliche Unfruchtbarkeit
    • Lebensweise und Unfruchtbarkeit
    • Erste Schritte
    • Hilfe suchen
  • Untersuchung und Diagnose
    • Der richtige Arzt
    • Die erste Fruchtbarkeits-untersuchung
    • Symptome bei der Frau
    • Zusätzliche Untersuchungen bei der Frau
    • Diagnose bei der Frau
    • Symptome beim Mann
    • Zusätzliche Untersuchungen beim Mann
    • Diagnose beim Mann
    • Ungeklärte Unfruchtbarkeit
  • Behandlungs- möglichkeiten
    • Beginn der Behandlung
    • Medikamentöse Behandlung
    • Operationen
    • Assistierte Reproduktion
  • Nach der Behandlung
    • Gesunde Schwangerschaft
    • Schwangerschaftsrisiken
    • Risikoschwangerschaften
    • Ungewollte Kinderlosigkeit
  • Bewältigung
    • Freunde und Familie
    • Schicksalsgefährten
    • Professionelle Hilfe
    • Selbsthilfe
    • Sekundäre Subfertilität
    • Verlust der Schwangerschaft
  • Finanzielle Aspekte
    • Behandlungsarten
    • Gesetzliche Krankenversicherung
    • Private Krankenversicherungen
    • Kosten
    • Aktuelle Rechtssprechung
  • Infocenter
    • Kinderwunsch-Podcast
    • News
    • Kinderwunschbroschüre bestellen
    • Kinderwunschbroschüre downloaden
  • Startseite
  • Drucken
  • Glossar
  • Webseite senden

  • Gesunde Schwangerschaft
  • Schwangerschaftsrisiken
  • Risikoschwangerschaften
    • Mehrlingsschwangerschaft
      • Wahrscheinlichkeit einer Mehrlingsschwangerschaft
      • Wenn Sie Mehrlinge erwarten
      • Risiko auf Fehlgeburten bei Mehrlingsschwangerschaften
      • Schwangerschaftserbrechen
      • (Drohende) Frühgeburt
      • Fetale Wachstumsretardierung
      • Bluthochdruck (Hypertonie)
    • Schwangerschaft bei Frauen über 35
  • Ungewollte Kinderlosigkeit
ärztlicher Behandlung

(Drohende) Frühgeburt

Eine der relevantesten Komplikationen einer Mehrlingsschwangerschaft ist eine (drohende) Frühgeburt. Eine spontane Frühgeburt ist in den meisten Fällen die Folge von vorzeitiger Wehentätigkeit. Ein vorzeitiger Blasensprung kann ebenfalls ein Grund dafür sein, dass die Geburt zu früh eingeleitet wird.

Die Wahrscheinlichkeit einer Frühgeburt ist im Fall einer Drillings- oder Mehrlingsschwangerschaft stark erhöht, wobei auch Zwillinge in vielen Fällen früher zur Welt kommen als nach Ablauf der für eine Einlingsschwangerschaft üblichen 40 Wochen (37-42 Wochen). Ein Kind, das zu früh geboren wird, wird auch als prämatur bezeichnet.

In manchen Fällen werden die Kinder auch deshalb zu früh geboren, weil nach Auffassung des Gynäkologen eine vorzeitige Geburt eingeleitet werden muss. Dies kann dann sinnvoll sein, wenn die Kinder anderenfalls gefährdeter wären (wie beispielsweise bei schwerer fetaler Wachstumsretardierung) oder wenn die Mutter gefährdet wäre (beispielsweise bei schwerer Hypertonie). In diese Entscheidung ist ebenfalls ein Kinderarzt mit einzubeziehen. In einem derartigen Fall ist es stets schwierig, zwischen den Risiken, die aus dem Hinziehen einer Schwangerschaft resultieren können, und den Risiken, die eine Frühgeburt mit sich bringen kann, abzuwägen.

Eine Frühgeburt birgt für die Kinder ein erhebliches Risiko, dessen Ausprägung von der Dauer der Schwangerschaft abhängt. Die Lungen oder andere Organe könnten beispielsweise noch nicht ausgereift sein, was nach der Geburt zu Problemen führen kann. Im Fall einer drohenden Frühgeburt werden der Mutter in vielen Fällen Kortikosteroide vor der Geburt verabreicht, um die Reifung der Organe der Kinder zu beschleunigen. Darüber hinaus haben zu früh geborene Kinder in vielen Fällen ein zu geringes Geburtsgewicht, und die Wahrscheinlichkeit eines vorzeitigen Versterbens ist ebenfalls erhöht.

Wenn es im Fall einer kurzen Schwangerschaftsdauer (weniger als 30-32 Wochen) nicht möglich ist, die Wehentätigkeit zu hemmen, wird die betreffende Frau in der Regel in ein Perinatal-Zentrum mit einer Station für neonatale Intensivpflege eingewiesen, wo man auf die medizinische Versorgung von Müttern und frühgeborenen Kindern spezialisiert ist.

Zervixinsuffizienz

Ist der Muttermund unverhältnismäßig weit geöffnet, spricht man von Zervixinsuffizienz. Das Risiko auf eine Zervixinsuffizienz ist bei Mehrlingsschwangerschaften erhöht. Zervixinsuffizienz kann zu einer Frühgeburt führen. Um eine Gefährdung der Schwangerschaft im Fall einer drohenden Frühgeburt abzuwenden wird der Muttermund bei Mehrlingsschwangerschaften in manchen Fällen künstlich verschlossen, indem eine Schlinge um den Gebärmutterhals (Zervix) gelegt wird (so genannte Cerclage).

IVF Zentren in Deutschland
Hier können Sie eine IVF-Klinik in Ihrer Nähe suchen
Kinderwunsch-Podcast
Begleiten Sie das Paar Andrea und Martin auf ihrem Weg der Kinderwunsch behandlung
IVF Puregon Pen®
Video- gebrauchsanweisung ansehen
MSD
  • Startseite
  • Datenschutzerklärung
  • Impressum
  • Inhaltsübersicht
  • International versions
Copyright© 2010 Merck, Sharp and Dohme Corp, Whitehouse Station N.J., U.S.A