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ärztlicher Behandlung

Lutealphaseninsuffizienz

Ein regelmäßiger Zyklus ist nicht immer eine Garantie für eine normale Follikelentwicklung und einen Eisprung.

Wahrscheinlich kommen bei jeder Frau subtile Störungen in der Ovulation vor, ob dies jedoch bei manchen Frauen so häufig vorkommt, dass dies eine verminderte Fruchtbarkeit erklären könnte, ist noch zu klären. Dennoch werden in vielen Fällen Behandlungen durchgeführt (beispielsweise in Form von ovulationsinduzierenden Medikamenten oder einer Progesteronbehandlung). Ein Beispiel einer derartigen subtilen Zyklusstörung ist die Lutealphaseninsuffizienz.

Lutealphaseninsuffizienz
Die zweite Hälfte des Zyklus wird Lutealphase genannt. Die Lutealphase ist die Zeitspanne zwischen dem Eisprung und dem Beginn der darauf folgenden Menstruation. Nach dem Eisprung wird das zurückbleibende leere Eibläschen als Corpus luteum (Gelbkörper) bezeichnet. Dieses Corpus luteum produziert das Hormon Progesteron und spielt hierdurch eine entscheidende Rolle bei der Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung der befruchteten Eizelle und somit bei dem Zustandekommen einer Schwangerschaft. Wenn sich herausstellt, dass zu wenig Progesteron produziert wird oder dass die Lutealphase zu kurz ist, spricht man von Lutealphaseninsuffizienz. Die Rolle von Lutealphaseninsuffizienz in einem spontanen Zyklus als Ursache von Subfertilität ist noch nicht geklärt. Obgleich es ebenfalls nur unzureichende harte Beweise für die Wirksamkeit der Behandlung gibt, wird diese dennoch in vielen Fällen angewandt.

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