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ärztlicher Behandlung

Anovulation

Ovulation ist die Freisetzung reifer Eizellen aus dem Eierstock einer Frau; sie ist notwendiger Bestandteil des gesamten Prozesses der Empfängnis. Anovulation ist der medizinische Fachausdruck für das Ausbleiben der Ovulation bei einer Frau im gebärfähigen Lebensalter. Anovulation ist somit das Ausbleiben der Ovulation, und Amenorrhoe ist das Ausbleiben der Menstruation. Anovulatorische Frauen können dennoch einige Menstruationsblutungen haben. Bei Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch wird in 20-25 % der Fälle die Diagnose Anovulation gestellt.
  • Symptome
  • Ursache
  • Behandlung

Symptome

In den meisten Fällen äußert sich Anovulation in Zyklusstörungen wie beispielsweise Amenorrhoe (Ausbleiben von Menstruationen) oder Oligomenorrhoe.

Test
Wenn eine Frau zu Hause täglich ihre Basaltemperatur (BT) misst und das Ergebnis in eine hierfür konzipierte Tabelle einträgt und anhand der daraus resultierenden Basaltemperaturkurve keine leichte Erhöhung um die Mitte des Zyklus feststellt, kann dies ein Anzeichen dafür sein, dass sie nicht ovuliert.

Wenn der Zervixschleim nicht elastisch genug ist, kann dies ebenfalls ein Anzeichen für das Ausbleiben eines Eisprungs sein. Darüber hinaus gibt es Ovulationstests, die Frauen zu Hause durchführen können.

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Ursache

Eine Anovulation kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden, unter anderem durch Hormonstörungen, Lebensalter und vorzeitige Menopause. Es werden häufig drei unterschiedliche Kategorien unterschieden:

  1. Die Ursache liegt zentral auf der Ebene des Gehirns (Hypothalamus, Hypophyse).
  2. Es liegt ein gestörtes Gleichgewicht zwischen der Hypophyse und den Eierstöcken vor (beispielsweise PCO).
  3. Die Ursache liegt auf der Ebene der Eierstöcke (beispielsweise vorzeitige Menopause).
  4. Ein erhöhter Prolaktinspiegel kann sowohl zu Kategorie 1 als auch zu Kategorie 2 gehören.

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Behandlung

Die Behandlungsmöglichkeiten bei Anovulation reichen von nichtinvasiven Methoden, wie einer medikamentöse Behandlung, bis zu komplizierteren Verfahren, wie beispielsweise operativen Eingriffen. Welche Behandlung am geeignesten ist, wird unter anderem von der zugrunde liegenden Ursache abhängen. In den meisten Fällen wird mit der einfachsten Methode begonnen und schrittweise zu komplexeren Methoden gegriffen, bis es schließlich zu einem erfolgreichen Eisprung gekommen ist.

Die am häufigsten angewandte Behandlung ist die Verordnung von ovulationsinduzierenden Medikamenten. Im äußersten Fall kann In-vitro-Fertilisation (IVF) als mögliche Behandlung erwogen werden.

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