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ärztlicher Behandlung

Hysterosalpingographie

Diese Untersuchung wird häufig im Rahmen der Fruchtbarkeitsuntersuchung durchgeführt, um die Gebärmutter und die Eileiter eingehender zu untersuchen. Die Hysterosalpingographie (HSG) ist eine Röntgenuntersuchung, bei der die Gebärmutter (Hystero) und die Eileiter (Salpinx) dargestellt werden. Die HSG bietet eine optimale Bilddarstellung, indem sie die Röntgenmethode mit einem Röntgenkontrastmittel kombiniert, das in die Fortpflanzungsorgane der Frau eingebracht werden kann.
  • Warum wird die Untersuchung durchgeführt?
  • Wie wird die Untersuchung durchgeführt?

Warum wird die Untersuchung durchgeführt?

Die Hysterosalpingographie ermöglicht es dem Arzt festzustellen, ob die Eileiter der Frau offen, geschwollen oder verschlossen sind. Eine Beurteilung von Größe, Form und Struktur der Gebärmutter ist mit dieser Untersuchung ebenfalls möglich.

Anfang

Wie wird die Untersuchung durchgeführt?

Die Untersuchung wird meist in einer Röntgenabteilung durchgeführt und dauert ungefähr 15 Minuten. Die Röntgenaufnahmen selbst sind schnell gemacht, die erforderliche Vorbereitung nimmt wegen des Einführens der Instrumente mehr Zeit in Anspruch. Es gibt verschiedene Instrumente, mit denen eine HSG durchgeführt werden kann. In jedem Fall wird jedoch zuerst ein Spekulum eingeführt, wonach die Gebärmutter desinfiziert wird (meist mit Jod). Im Anschluss daran wird der Gebärmuttermund mit einer kleinen Zange gegriffen, um diesen in Position halten zu können. Dies kann sich wie ein Einstich einer Spritze anfühlen.

Anschließend wird mithilfe eines weiteren Instruments ein Spezialfarbstoff auf Öl- oder Wasserbasis über die Zervix in die Gebärmutter injiziert. Die Passage der Flüssigkeit wird mithilfe von Röntgenaufnahmen überwacht. Wenn der Druck erhöht wird, wird dieser Farbstoff anschließend über die Eileiter in die Bauchhöhle gelangen. Auf diese Art und Weise kann die Passage der Flüssigkeit von der Gebärmutter zu den Eileitern verfolgt werden. Dadurch kann die Form und Struktur der Gebärmutterhöhle dargestellt werden, und es lässt sich auch feststellen, ob die Eileiter durchgängig oder verschlossen sind. Während der Untersuchung werden mehrere Röntgenaufnahmen angefertigt; ein normales Ergebnis wird häufig als „fill and spill“ bezeichnet, d.h. der Farbstoff füllt die Gebärmutterhöhle und die Eileiter und tritt am Ende der Eileiter wieder heraus und zeigt somit, dass die Eileiter offen sind. Als Reaktion auf diese Untersuchung können die Eileiter bisweilen verkrampfen, wodurch sie verschlossen zu sein scheinen. Eine eindeutige Aussage kann aus diesem Grund nur dann gemacht werden, wenn die Untersuchung normal ist. Im Fall von Abweichungen bei einer HSG wird häufig eine Laparoskopie folgen, um den Befund der HSG zu bestätigen oder zu widerlegen.

Risiken im Zusammenhang mit der Untersuchungsmethode:

  • Krämpfe (vergleichbar mit Menstruationsschmerzen)
  • Vaginaler Blutverlust (in vielen Fällen nur kurzzeitig)
  • Leichte Schwindelgefühle oder bisweilen auch kurzzeitige Schwächeanfälle

Sehr selten treten folgende Komplikationen auf:

  • Allergische Reaktion auf das Kontrastmittel
  • Infektion

Einige Ärzte verordnen Antibiotika, um Infektionen als Folge der Untersuchung vorzubeugen. Manche Ärzte empfehlen ferner die Einnahme eines Schmerzmittels (wie beispielsweise Ibuprofen) vor der Untersuchung, um mögliche Beschwerden auf ein Minimum zu beschränken. Eine günstige Nebenwirkung ist, dass es Anzeichen dafür gibt, dass eine HSG in manchen Fällen die Fruchtbarkeit erhöht, vor allem wenn bei der HSG eine ölige und keine wässrige Lösung verwendet wird. Die Ärzte erklären sich die Auswirkung der HSG auf den Körper mit einem Durchspülen der Eileiter, wodurch mögliche Schleimpfropfen entfernt werden. Die HSG könnte die Eileiter auch gerade ausrichten, die Zilien (Flimmerhaare) der Eileiter stimulieren oder die Qualität des Zervixschleims verbessern. Dieses interessante Zusammentreffen von verschiedenen Wirkungen wird derzeit erforscht.

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